5 Tipps für ein gutes Geschenk

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Geburtstage, Hochzeiten, Geburten: Der Sommer steckt voller Möglichkeiten ein schönes Geschenk zu machen. Das ist im ersten Moment vielleicht gar nicht so leicht – aber ich bin fest davon überzeugt, dass Schenken eine Qualität ist, die man erlernen kann. In bin hinunter ins Archiv meines Lebens gestiegen und habe für euch meine Erfahrungen zusammengefasst. Haltet den doppelseitigen Tesafilm bereit – es geht ans Eingemachte …


Tipp # 1 | Vergiss mein nicht

Geburtstage haben die positive Eigenschaft, immer am gleichen Tag im Jahr zu sein. Sie sind verlässliche Gesellen und trotzdem ist es doch ein wenig erschreckend, wenn sie plötzlich wieder an der Ecke stehen und freudig winken. Ein gutes Geschenk sollte, meiner Meinung nach, am Geburtstag überreicht werden. Wenn das wirkich unmöglich ist, sollte es zugeschickt oder so schnell wie möglich „nachgereicht“ werden. Ein pünktliches Geschenk sagt: „Hey, ich habe an dich gedacht und mir überlegt, womit ich dir an deinem Tag eine besondere Freude machen kann.“ Ein Geschenk, das zwei Monate später in die Hand gedrückt wird, mit der Anmerkung, dass es schon ewig zu Hause herumgelegen habe … Ach lassen, wir das. 


Tipp #2 | Es geht nicht ums Geld

Von einer Frau, die schönen Schmuck liebt, erscheint diese Aussage vielleicht im ersten Moment ein bisschen heuchlerisch. Versteht mich nicht falsch: „Diamonds are a girls best friend“ ist eine Aussage, die ich gerne unterstreiche. Hier geht es mir viel mehr darum, dass ein teures Geschenk nicht zwangsläufig ein gutes Geschenk ist. Genauso kann ein günstiges Geschenk das Herz zum Strahlen bringen. Es geht darum, dass das Geschenk zum Beschenkten passt. Auch hier geht es wieder um die Prämisse: „Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, was dir eine besondere Freude bereiten würde.“


Tipp #3 | Die Wunschliste

Manche Menschen haben das Glück, besonders Aufmerksam zu sein und noch dazu ein gutes Gedächtnis zu haben. Das ist natürlich ganz hervorragend, weil es einem ermöglicht, seine Mitmenschen mit liebevollen Kleinigkeiten zu überraschen, die auf eine winzige Aussage Bezug nehmen, die vielleicht schon Monate zurückliegt. Du gehörst nicht zu diesen Menschen? Kein Problem! Es gibt zwei Möglichkeiten:

a) Schreibe dir sofort auf, wenn du etwas siehst oder von etwas hörst, mit dem du einem lieben Mitmenschen zum nächsten besonderen Anlass beschenken kannst.
b) Frage nach Herzenswünschen. Ich finde, es ist gar keine Schande ein Mal kurz nachzuhören, womit man eine besondere Freude machen kann. Würdet ihr euch das nicht auch manchmal von euren Mitmenschen wünschen, anstatt einen neuen Staubfänger zu bekommen?


Tipp #4 | Tu dich zusammen

Wenn ein spezielles Ereignis das nächste jagd, kann das Budget ziemlich strapaziert werden. Gemeinsamkeit macht stark. Und solvent. Ich finde es immer sinnvoller, in einer Gruppe zu sammeln, bis etwas Großartiges gekauft werden kann, als wenn jeder sein eigenes Ding durchzeiht und am Ende acht Menschen ein „nette Kleinigkeit“ verschenken.


Tipp #5 | Es kommt auf die Verpackung an

Du hast ein schönes, passendes, liebevolles Geschenk gefunden? Offensichtlich kannst du erst mal kurz innehalten und dir selbst High Five geben. Jetzt ist es ein bisschen, wie beim Joggen: Nicht auf den letzten 200 Metern schlapp machen! Ein schönes Geschenk, verdient eine ausgesuchte Verpackung. Plant in euer Geschenkbudget die Kosten für eine schöne Verpackung ein. Mit ein bisschen Geld findet ihr in den einschlägigen Schreibwarenläden, wunderschöne Papiere, mit denen man nichts falsch machen kann!

Wenn das Budget dafür nicht mehr reichen sollte, empfehle ich ein süßes, schlichtes Papier mit farblich abgestimmter Schleife zu kaufen. Ich kann für diesen Zweck IKEA sehr empfehlen. Das schwedische Möbelhaus hat ein breites Schreibwarensortiment mit lustigen Geschenkanhängern oder Washi-Tape, die jedes Geschenkpapier aufwerten ...

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