5 Tipps gegen den Ferienblues

17:56


Nachdem fast überall die Schule wieder begonnen hat, hoffe ich, dass ihr alle gesund und munter, ausgeschlafen und erholt, aufgetankt und ambitioniert in eurem Alltag angekommen seid.

Für alle, die diese besondere Stimmung der Sommerferien erhalten wollen und natürlich auch für diejenigen unter euch, bei denen die Wiederaufnahme der täglichen Pflichten ohnehin eine Mischung aus Katerstimmung und Herbstdepression verursacht, habe ich die folgenden Tipps zusammengestellt:


Tipp # 1 | Welche Feriengewohnheiten haben besonders gut getan?

Was haben wir in den Sommerferien (anders) gemacht, was uns richtig gut gefallen hat? Ich denke hier zum Beispiel an Schlafgewohnheiten, Essgewohnheiten, Kommunikationsgewohnheiten und Sport. Habt ihr mittags gedöst, oder lecker gegessen? Habt ihr abends bei einem Glas Bier oder Wein gelesen oder habt ihr euch mehr mit eurer Familie unterhalten (und weniger in den Fernseher/Computer/Handy geschaut)? Habt ihr einen Spaziergang in euren Tagesablauf eingebaut oder mit Fremden einen Schnack gehalten? Überlegt, welches Souvenir ihr davon gerne in eurem Alltagsleben etablieren würdet. Es muss nicht täglich sein – einmal wöchentlich oder sogar monatlich reicht aus, um eine schönes Gefühl im Bauch aufsteigen zu lassen.


Tipp # 2 | Der richtige Blickwinkel

Ferien sind toll – aber sind sie produktiv? „Die Routine ist die Haushälterin der Kreativität“ – das ist leider nicht von mir, sondern von dem katalanischen Schriftsteller Carlos Ruiz Zafón aus „Das Spiel des Engels“. In unserem Alltag können wir so viel bewegen, erreichen und wuppen – auch das macht ein gutes Gefühl. Die Ferien sind zum Aufladen da; im Alltag wissen wir dann, wohin mit unserer Energie und den guten Einfällen ...


Tipp # 3 | Urlaubs- und Ferienerinnerungen

Erfreut euch an schönen inneren Bildern und helft eurem limbischen System (dem Gefühlszentrum im Gehirn) damit auf die Sprünge. Dafür helfen äußere Anreize: Vielleicht habt ihr eine Pinnwand in der Küche – am Kühlschrank, die ihr mit schönen Urlaubsfotos spicken könnt. Oder ihr richtet euch ein schönes Erinnerungsfoto als Bildschirmschoner ein. Aber auch ein ausgedrucktes Foto, ganz traditionell in der Brieftasche getragen, kann euch erheben, wenn der Blick bei euren ganz normalen Alltags-Routine-Tätigkeiten darauf fällt.

Vielleicht habt ihr euch aber auch einen Handschmeichler mitgebracht. Kennt ihr den „Gratitude-Rock“, den Dankbarkeits-Stein? Es ist ganz einfach, ein schöner Stein, ein schönes Stück Holz, eine Muschel oder Tonscherbe, so positioniert, dass ihr das im Tagesablauf berühren könnt, versorgt euch mit schönen Erinnerungen und Gefühlen ...


Tipp # 4 | Vorfreude ist die schönste Freude

Nach den Ferien ist vor den Ferien. Und ihr könnt ja schon einmal ganz vorsichtig anfangen zu planen, während ihr euren Alltag lebt ...


Tipp # 5 | Starthilfe erlaubt

Nach den Ferien hat die Kreativität bei mir manchmal ein bisschen Anlaufschwierigkeiten - der Motor muss quasi erst wieder warm laufen. Allerdings liegt trotzdem oft schon das nächste Projekt auf dem Schreibtisch.  Zum Glück kann man den guten Ideen durch einfache Tricks ein bisschen auf die Sprünge helfen. Im Juni habe ich auf Instagram die Liste „30 Ways of Staying Creative“ illustriert. Schau dort mal vorbei - bestimmt ist da ein Tipp, der genau der richtige (oder das Richtige) für dich ist …

Falls du gerade mitten im tiefsten Ferienblues steckst: Keep your head up, buttercup! Ich wünsche dir trotz allem einen zauberhaften Tag.


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